k-Wert

g-Wert

Lichtdurchlässigkeit (LT-Wert)

Schallschutz

Sicherheitsglas

 


Der Wärmedurchgangskoeffizient (k-Wert) ist die zentrale Maßeinheit bei der Ermittlung des Wärmeverlustes eines Bauteils. Er gibt die Wärmemenge an, die pro Zeiteinheit durch 1m² eines Bauteils bei einem Temperaturunterschied der angrenzenden Raum- und Außenluft von 1 K (Kelvin) hindurchgeht. Je kleiner der k-Wert, desto größer die Wärmedämmung. Die Maßeinheit ist W/m²K.

Der g-Wert gibt an, wieviel Energie von der auftreffenden Sonnenstrahlung durch die Verglasung ins Rauminnere gelangt. Die Größe ist für klimatechnische Berechnungen von Bedeutung und wird in Prozent ausgedrückt.
Es gilt in der Regel:
- je größer der g-Wert, desto größer der passive solare Energiegewinn;
- je niedriger der g-Wert, desto geringer ist die Raumaufheizung
  (insbesondere bei Sonnenschutz-Verglasungen.)

Die Lichtdurchlässigkeit drückt den direkt durchgelassenen Anteil der Sonneneinstrahlung im Bereich des sichtbaren Lichtes aus, der von außen nach innen übertragen wird. Der LT-Wert wird u.a. von der Glasdicke beeinflusst. Die Lichtdurchlässigkeit sollte objekt- und umgebungsbezogen gewählt werden.
In der Regel gilt:
Je höher der LT-Wert (in %) desto mehr Tageslicht ist gegeben.

Beim Schallschutz kommt es im wesentlichen auf das Gesamtelement an, d.h. Fensterrahmen, Fugendichtung, Baukörperanschluss, Schalldämmglas. Das Schalldämm-Maß (Rw), das in Dezibel (dB) ausgedrückt wird, findet Verwendung bei der schalltechnischen Beurteilung von Verglasungen. Fenster werden entsprechend ihrer Wirkung in Schutzklassen eingeteilt. Gebäude in Ballungsgebieten sollten möglichst mit Fenstern der Schallschutzklasse 3, im Bereich eines Flughafens oder einer Hauptverkehrsstraße der Schallschutzklasse 4 ausgestattet werden.

Sicherheitsgläser sind grundsätzlich in Einscheiben- und Verbundsicherheitsglas (ESG und VSG) zu unterscheiden. Die sogenannten durchwurf- und durchbruchhemmenden Sicherheitsgläser schützen besonders vor Einbruch und Vandalismus.
Diese Verglasungen werden in Widerstandsklassen unterteilt. Neu gilt für UNISTAR die Widerstandsklasse P4A gemäß DIN EN 356 (früher A3 gemäß DIN 52290). Dabei erfüllt die Klasse A3 die höchsten Anforderungen, d.h. jede Scheibe muss dem dreimaligen Aufprall einer ca. 4kg schweren Kugel aus einer 9,5 m Fallhöhe standhalten.